Verkaufsstrategien II

Was habe ich da geschrieben? Ich sei denkbar schlecht im Verkaufen? Vielleicht was meine Arbeit angeht, aber auf dem Flohmarkt bin ich richtig gut! Das ist zwar keine Zukunftsperspektive, sich jeden Sonntag hinter einen Verkaufsstand zu stellen, aber lustig war es doch.

Verkaufsstrategien

Ich bin denkbar schlecht im Verkaufen. Vor allem im „mich verkaufen“. Als Journalistin, Autorin, Schreiberin, alles. Bisher habe ich in meinem Leben viel, viel Glück gehabt und kam nicht so oft in die Gelegenheit, mich verkaufen zu müssen. Wenn ich es dann musste, also so ganz kurz davor, kam auf einmal ein Angebot einfach so daher. Hat jemand gefragt: willst Du nicht? Kannst Du mal? Und dann hatte es sich erledigt, das mit dem sich verkaufen müssen. So ein Glück. Jetzt befinde ich mich aber doch wieder an diesem Punkt in meinem Leben, an dem es so aussieht, als wäre es so weit. Ich muss mich verkaufen. Und so überlege ich mir schon mal, wer die Fotos von mir machen soll (bin da sehr eigen), was ich anziehen könnte, welche Schrift das Anschreiben hat. BEVOR ich mir klar darüber geworden bin, wo es hin gehen soll, mit mir. Denn ich gehöre ja zu einer Generation der Alleskönner, der Breitgefächerten, der „nicht Zielorientierten“ wie meine liebe Freundin und sehr geschätzte Kollegin S. letztens noch mal bemerkte (sie zählt sich übrigens auch dazu). Aber das ist eigentlich schon wieder ein ganz anderes Thema. Jedenfalls macht es mir mehr Spaß, meine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren, als mir zu überlegen, wo ich mich überhaupt bewerben soll. Aber das kommt dann ja zwangsläufig. Die besten Ideen dazu kommen eh dann, wenn man nicht damit rechnet. Oder der eine Anruf, der mich dann wieder davor bewahrt, mich verkaufen zu müssen. Aber auf den warte ich diesmal nicht!

Deshalb halte ich jetzt schon mal ein paar Ideen fest, im Kopf und hier zum Beispiel.