Zwei in Eins

Two in One

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Zurück am Seelenort, zurück am Meer, zurück in der eigenen Kindheit und am Schauplatz so vieler Erlebnisse, die das Leben weitreichend beeinflussen. Wie etwa das Kennenlernen des Mannes an meiner Seite und seiner Frage vor zwei Jahren. Und diesmal sind wir nicht nur zu Dritt, sondern ich bin auch noch zwei in Eins. Ich glaube, dem Bauchbewohner gefällt es auch ganz gut hier. Vor allem die erfrischende Abkühlung zwischendurch. Hach, herrlich ist es, einfach alles!

Back at my Soulplace, back at the Sea, back in my childhood and the Stage of so many important experiences that still influence my Life. Like getting to know my husband and being asked the question he posed two years ago. And this time it’s not just us three but there is a little squatter in my belly, I am two in one. And I think he likes it here, too. Especially the refreshing baths in between. It’s just so wonderful, everything!

In Gedanken

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In Gedanken an die schöne Sicht, die gute Luft, die angenehme Begleitung, das Kinderlachen und die Kinderfreundschaft, das gute Essen, die Liebe, das Meer und den Himmel. Ach Fanø, Du bist so wunderbar!
Denke ich da so, leicht krank im Bett, und wünsche mich zurück in die Hängematte, dort auf der kleinen dänischen Insel.

Heidi im Draculaland

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Transilvanien ist natürlich nicht nur Dracula. Und doch ist Bram Stoker’s Fiktion irgendwie allgegenwärtig in den Karpaten. Dies und das absolute Heidi-Gefühl, wie es authentischer nicht sein könnte, machen gerade die Tage und Nächte aus. Mit frischer Kuhmilch, noch warm aus dem Euter, mit dickem Rahm nach dem Abkochen. Mit Pferden, die über Zäune springen, die Kutschpferde wild und uns nervös machen. Mit ein bisschen Melancholie im Nebel und einer Maus in der Küche. Viel Zeit zum Nachdenken und Kinderglück und Kindergezanke. Dem Geruch von Holzkohle und dem bollernden Geräusch des Ofens in der Nacht. Dunkel-gelbem Eidotter von glücklichen Hühnern und leckerem Bier. Mit Tannen soweit das Auge blickt und gefühlten 100 Schwalben, die unter unseren Fenstern nisten. Wilden Hunderudeln, die uns aus dem Wald verjagen, einer grünen Skipiste, auf der die Kühe grasen. Und schon wieder Kühe, die sich einfach auf der Strasse in den Weg stellen, bis eine alte Frau sie mit einem Stock schimpfend das Feld hoch jagt. Eine andere alte Frau, die mit ihren Tüten voll Blumen wie so viele hier ein Stück mitgenommen werden will. Und danach bei unserer Tochter nur noch die „Pipifrau“ heißt. Wir sind entrückt und entzückt und schauen den Wolken nach, die wie der Nebel bei Bram Stoker aussehen. Obwohl der nie in Rumänien war.

Bunt und Gold

Das war vielleicht ein schöner Moment. Als ich mit den fertig verpackten und bestempelten Einladungskarten zur Post fuhr. Und der nette Beamte in der lustigsten Filiale, die ich überhaupt jemals in meinem Leben betreten habe (aber das ist eine andere Geschichte), mir Briefmarken zum Kleben überreichte, die mich zum Schmunzeln brachten. Wie passend: bunt für bunt. Als hätte ich es extra bestellt.

Nicht bunt, sondern gold wurde dann mein Nachmittag. Ich weiß nicht, was es ist. Ob es an der anstehenden Hochzeit oder aber dem noch näher anstehenden Urlaub liegt. Jedenfalls war Gold bisher nicht so meine Farbe. Bis jetzt! Hach, ich bin ganz verliebt. Wie schön das in der Sonne funkelt. Und da sollen sie ja schließlich glänzen, in der Sonne. Und vielleicht auch auf unserer bunten Hochzeit, mal sehen.

 

Geschmackserlebnisse

Ich mag gutes Brot mit Butter und Salz, Walnüsse, frisch geknackt, einen Apfel, der vor Frische nur so fließt, und ein weltbestes Curry mit wenigen Zutaten vom besten Mann meiner Welt. Es ist so schön, wieder nach Hause zu kommen! Auch, wenn der Besuch bei den Großeltern in der alten Heimat ein wunderschöner war. Mit Oma und Opa, die vor Rührung über das kleine Mädchen und ihre neuen tollen Worte weinten. Mit den Herzenfreundinnen mit neuen Kindern im Bauch und neuen Möbeln im Haus. Mit Enten füttern und Tee für Puppen servieren. Und mit dem Onkel, den man so oft nu auch nicht sieht. Wir haben uns so gefreut, das kleine Mädchen und ich. Und jetzt machen wir es uns schön warm und gemütlich, später laufen wir durch die kalte Stadt und küssen uns auf die roten Nasen.