Tadaa II.!

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So langsam passt mein Babyjunge nicht mehr in seine erste Pebble Vest. Und bevor sein kleines rundes Milchbäuchlein die Wolle sprengt, musste doch eine Alternative her. Die ist größer geworden als geplant, mit 5-er Nadel und mehr Maschen im Anschlag sowie in der Länge und an den Trägern gestrickt. Wird bestimmt noch ein bisschen schlackern. Aber wenn der kleine Kerl weiter so herrlich gedeiht, kann das nur eine Frage von Wochen oder Tagen sein. Und ich überleg mir derweil schon mal wie die nächste Größe aussehen soll. Schließlich wird ja nicht nur das Milchbäuchlein immer größer.

Ps: Der kleine Button ist nur Deko für das Foto, keine Deko für das Baby.

Tadaa!

Tadaa!

pebble1 pebble2Hier ist sie! Die fertige Pebble Vest. So süß, dass ich gleich die Nächste stricken möchte. Aber es gibt noch so einige andere Sachen, die erledigt werden wollen. Also Eins nach dem Anderen, auch wenn es sich in meinem Kopf überschlägt vor Ideen und Aufgaben, die ich gerne noch vor der Geburt fertig haben möchte. Aber es sind ja noch ein paar Wochen, wahrscheinlich…

Here it is! The completed Pebble Vest. It’s so sweet that I want to knit the next one straight away. But there are so many other things that want to be done. So one after the other, though the ideas and tasks that I want to be through with before the baby comes are going head over heels in my head. But I still have some weeks to go, probably…

Pebble im Prozess

Pebble in Process

pebbleinprocess

Was habe ich alles gelernt bei diesem kleinen Pullunder! Maschenstich (der Durchbruch kam Dank knitty.com) und Knöpfe annähen ( ja, das konnte ich vorher nicht so, da hab ich es immer irgendwie gemacht). Jedenfalls ist es jetzt fast fertig, mein erstes richtiges gestricktes Kleidungsstück: Eine Pebble Vest, hier im Original und hier in der deutschen Übersetzung. Für das Baby, das da immer noch fleißig wächst in mir. Ein paar Knöpfe fehlen noch, und vielleicht noch ein gestickter Buchstabe, mal sehen. Ich bin so gespannt, wie die kleine Weste dann aussehen wird, an meinem Herbstkind.

I learned so much knitting this little vest. Grafting or kitchener stitch (the breakthrough came thanks to knitty.com) and how to sew a button (just improvised before this.) So this became my first real piece of clothing that I knitted: the Pebble Vest from The Thrifty Knitter, also using the german translation from Kirschkernzeit. For the little baby that is still growing inside of me. There are still some buttons missing and maybe also an embroidered letter… I am so excited how the little vest will look like on my little Autumnchild.

Drillinge

Tripletsdrillinge1drillinge2drillinge3Vor einiger Zeit ging ein Paket nach England. Darin: drei Geschenke mit jeweils einer Babydecke. Drillingsdecken. Hier habe ich über die Erste geschrieben, mit der ich angefangen hatte. Zum Glück hat mir meine Mutter mit einer ausgeholfen…

Bei der Verkündung meiner Freundin E., dass sie ein Kind erwartet, habe ich sofort gedacht, dem Baby stricke ich eine Decke. Dann sagte sie beim nächsten Telefonat, dass es Zwillinge sind. Ihre Freude war groß – meine auch. Ich dachte, zwei Decken, das kriege ich hin bis zu Geburt. Wieder eine Zeit später sprachen wir erneut und E. erzählte mir nun, dass sich eine der beiden Eizellen noch mal geteilt hätte – und sie nun Drillinge erwarte. Es war noch sehr früh, aber alle drei entwickelten sich gut, was für ein Wunder! Also bat ich meine Mutter, mir zu helfen. Sie übernahm eine der Decken für die Drillinge, damit die drei kleinen Mädchen nicht erst Monate nach ihrer Geburt beschenkt und gewärmt würden. Was ich bei der ganzen Strickerei jedoch vergessen hatte war, dass Drillinge ja schon auch früher kommen. Und Ende Juni war es dann soweit! Drei gesunde Babys wurden geboren, die sich seitdem prächtig entwickelt haben und nun zuhause bei ihren tollen Eltern sind, die jetzt alle Hände voll zu tun haben. Ich hoffe, sie fühlen sich wohl in der eingestrickten Liebe von meiner Mama und mir. Willkommen, N., F. und L.!

Some time ago I sent a parcel to England. Inside were three presents, each one containing a babyblanket. Triple blankets. Here I wrote about the first one I knitted. Thankfully my mum helped me out with one…

When my friend E. told me she was pregnant I knew I wanted to knit a blanket for the Baby. Then next time on the phone she told me they were twins. She was so happy – me too. I also thought: two blankets, alright! We spoke again some time later and E. told me, one of the eggs had parted again and she was having triplets now. It was still very early, but they all developed well. What a miracle! So I asked my mum to help so that the little girls wouldn’t get their presents too late. What I also forgot while knitting was that triplets come a little earlier. End of June they arrived! Three healthy little babies, all of them developed really well and now they are home with their wonderful parents, who surely have all their hands full from now on. I hope they will feel the knitted love from my mum and me. Welcome, N. F. and L.!

Decke in Schneeweiß

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Es entsteht eine Decke, Masche für Masche, eine Decke aus weichem Weiß. Weiß wie der Schnee, der gerade vom Himmel gefallen ist und die Welt erleuchtet. Schneeweiß. Bald wird ein Baby darin eingekuschelt sein, das für eine Freundin vom Himmel gefallen ist. Bald erleuchtet es die Welt, gewärmt und gehalten vom wolligen Schnee. In jeder Masche steckt Liebe – und die ist besonders warm.

Mit Mamas Hilfe

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Habe die Tage in der alten Heimat genutzt, mir von meiner Mama das Stricken auf dem Nadelspiel zeigen zu lassen. Gut, wenn man eine Mutter hat, die scheinbar alles kann, was Handarbeiten (und noch viel mehr) angeht. So hat sie mich süchtig wieder nach Berlin geschickt. Und da sitze ich nun, wann immer ich kann, um das Mützchen für eins der Oktoberbabys zu stricken. Und stricke auch all meine guten Gedanken an das neue Wesen mit hinein. Schön ist das. Und ich bin sehr gespannt, wie es dann aussehen wird. An der kleinen P.

Morgens früh um acht

Morgens früh um acht wird sonst meist Tee gemacht. Und manchmal oder für manche auch Kaffee. Wenn es aber so ein Sonntagmorgen ist, wie heute Morgen, dann wird erstmal gar nichts groß gemacht. Dann schleiche ich mich leise aus dem Bett, in dem der Mann (in Spe;) und das Kind noch schlafen, hole mir mein Strickzeug und schaffe ein bisschen was. Genieße die Ruhe, diese 20 Minuten für mich, die noch nicht mal durch die Stricknadeln durchbrochen wird, weil sie aus Holz sind. Und freue mich dann umso mehr über die kleinen Füße, die plötzlich zu mir unter meine Lieblingsstrickdecke von meiner Mama kriechen und die großen Füße, die da auch auf einmal neben mir stehen und zu einer warmen Stimme gehören, die mich fragt, ob ich einen Tee haben will. Ja, gerne. Oder einen Kaffee. Heute um halb neun.