Es gibt Eis, Baby

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Man nehme eine Autorin mit dem Auftrag, über selbstgemachtes Eis zu schreiben. Eine Autorin mit Hang zu Leckereien und persönlichen Herausforderungen. Man nehme einen Kindergeburtstag mit dem Motto „Harry Potter“ und die Frage nach dem Kuchen des Tages. Man nehme außerdem die wunderbare Linda Lomelino, einen gut sortierten Küchenartikel-Laden in Prenzlauer Berg und ein Tiefkühlfach, in das eine Menge rein passt. Heraus kommt dieser Artikel und diese Eistorte oben. Mit Zauberhut. Fanden die kleinen Hexen und Magier übrigens hübscher als lecker. Dafür freuten sich die Älteren. Blieb mehr für sie übrig. War nämlich köstlich.

Rezept und Buchvorstellung folgen!

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Neue Liebe

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Es gibt eine neue Liebe in meinem Leben. Unseren neuen alten Balkontisch. Auf Vordermann gebracht vom Liebsten. Aus Holz, das Geschichten erzählt. Von all den Dingen, die hier passierten. Von Liebesschwüren, Eintopf, Torten, Kindergeschrei und Kaffeetassen. Diskussionen, Schweigen und Gedanken. Er ist so schön, der Tisch! Und jetzt Zeuge unseres Lebens. Unseres Sommer-Alltags. Ich bin gespannt, was da alles noch so kommt. Auf den Tisch.

Herbst im Sommer

Ich weiß, es wird sich schon genug darüber aufgeregt, wie schlecht das Wetter ist, in unseren Gefilden. Und auch wenn ich den Herbst wirklich, wirklich liebe  – ich glaube sogar er ist meine liebste Jahreszeit von allen vieren -, ich hätte jetzt gerne noch ein bisschen Sommer im Sommer. Sonst rückt einem das Leid der Welt und der Politik und der Wirtschaft und der Menschen noch mal viel näher als ohnehin schon. Da braucht es ein bisschen Sonnenschein um die kalten Fakten zu erwärmen. Das wäre so schön.

Endlich!

Endlich ist sie wieder da: die Sonne! Endlich kann man sich wieder auf den Balkon trauen, ohne klatschnass zu werden (na gut, bis auf die eine Stelle, wo es vom Dach tropft, grmpf). Endlich kann die Wäsche wieder draußen trocknen und endlich macht das in den Himmel gucken wieder Spaß. Ich bin soooo froh! Denn fast hätte ich schon vergessen, wie es eigentlich sein kann, im Sommer. Und weil man ja nicht weiß, wie lange das so andauert, genieße ich jetzt einfach mal, heute an meinem einzig freien Tag der Woche.

Ein Tag unterm Baum

Mädchengezwitscher und Sekt am (gefühlten) Morgen, eine Braut, die sich traut und leckerstes Essen auf der Insel der Jugend, das Ganze gekrönt von schönstem Sonnenschein und bewacht vom wunderbaren Schatten eines Baums. Das war ein Samstag, wie er im Buche steht. Und wir saßen zwar nicht unter einer solchen, sondern einer Kastanie, aber das ist auch ein ganz fantastischer Baum. Gefeiert wurden die letzten Stunden, Tage, Wochen von L., die bald auch „Ja“ sagen wird, wie so viele zurzeit in meinem Freundeskreis. Und es war ein schöner Junggesellinnenabschied! Mit allem Drum und Dran. Da durfte sogar ich vergebenes Mädchen, das auch schon eine Mutter ist, mal ran. Zumindest gucken. Und einmal ein bisschen anfassen. Die eingeweihten Damen wissen Bescheid – und ein schlechtes Gewissen muss niemand haben. Schon gar nicht die zukünftige Braut, die so eine süße und schüchterne war, da kann sich ihr M. gleich mal sein Haus rosa anmalen, so besonders ist die. Auf Dich, Du verrücktes Huhn mit Engelsstimme! Lass es krachen und singe weiter, immer weiter. Auf Eure Liebe und das Leben!

Sehnsucht

sommertisch Jetzt ist es offiziell: ich habe Sehnsucht.

Danach, dass der Winter in Berlin vorbei ist und die Sonne länger scheint, danach, dass man wieder draußen sitzen kann, ohne dass einem der Popo einfriert oder die Schuhe vom Matsch nass werden. Ich habe Sehnsucht danach, dass die Vögel länger zwitschern und man wieder ohne Handschuhe Fahrrad fahren kann. Ich habe vor allem Sehnsucht danach, dass die Menschen wieder mehr lächeln und freundlich sind, denn das ist im Sommer eher der Fall als im Winter (vor allem in Berlin). Und ich habe Sehnsucht nach einer Roséschorle in der Abendsonne, aber das wird noch dauern, nicht wahr liebe Freunde?