Mitgehangen, mitgefangen

IMG_5109-0Der kleine Herr M. ist krank. Hat das, was alle Kinder gestern im Wartezimmer hatten. Ist eben Februar, Ende des Winters, keiner kann mehr, das Immunsystem erst Recht nicht. Aber alles kein Grund zum Trübsal blasen, Frau Mama! Lieber Quatsch machen, an verbotene Dinge gehen, wenn die Eltern sie auch so blöde auf Kinderhöhe in Schubladen stecken, diese tollen Schwerter oder Stöcker oder Hauer oder was auch immer – super! Klong klong, bong bong, haha, piek piek. Ne, Schluss damit, kommen jetzt weg die blöden Dinger! Wer hat die denn da auch in die Schublade? … Ach so, ich. Egal, hoch damit auf den Schrank jetzt. Komm, wir gehen Kuchen backen! Ja? Ja! Auf dem Arm! Näher! Noch näher! Gleich komm ich ran, an die Matsche und vor allem die lauten Drehteile, was ist das? Oooch Mama, lass mich doch! Ah, aber was ist das? Mmmh, süß. Gut! Mehr! Noch mehr! Das reicht, mein Herz, jetzt muss der in den Ofen, nachher essen wir davon zusammen. (Oder ich alleine, wenn Du doch noch mal einschläfst vor Krankheit und Müdigkeit und Kampfsport und Entdeckerlust. Hoffentlich!) Und morgen geht es Dir bestimmt schon wieder besser.

IMG_5117-0

In Gedanken

20120817-172139.jpg

20120817-172228.jpg
In Gedanken an die schöne Sicht, die gute Luft, die angenehme Begleitung, das Kinderlachen und die Kinderfreundschaft, das gute Essen, die Liebe, das Meer und den Himmel. Ach Fanø, Du bist so wunderbar!
Denke ich da so, leicht krank im Bett, und wünsche mich zurück in die Hängematte, dort auf der kleinen dänischen Insel.

Hier so

BildBildBild

Nachdem das kleine Mädchen eine Woche mit Fieber und Bindehautentzündung flach lag, bin ich nun dran. Und der Mann. Schön ist was anderes, vor allem am Wochenende, wo die Kita zu hat, aber Gott sei Dank gibt es da ja die Oma aus O. Und den lieben Opa aus O., der die Oma hat gehen lassen. Was war das schön! Ich hatte meine Mama im Haus und das kleine Mädchen seine Oma. Und alle waren glücklich. Bis auf den Opa natürlich, aber der hat seine Zeit bestimmt auch zu nutzen gewusst. Ich wälze mich derweil auf meinem Kissen, mag nicht mehr krank sein und lass mich ein bisschen inspirieren. Für unsere geplante Hochzeit, die nun langsam Gestalt annimmt. Hui, spannend. Dabei ist mir das aufgefallen, und Einladungen müssen ja auch bald raus, mmmh, die sind so schön, aber ich denke da lieber an liebe Illustratorenfreunde und ein bisschen Inspiration oder selber basteln bzw. stempeln. Mal gucken.

Ach, du dickes Auge

Das darf doch nicht wahr sein! Ausgerechnet an meinem Geburtstag kriege ich ein dickes Auge. Eine Fahrt durch den kalten Winterwind, ein bisschen Ärger über die vielen Absagen zu meiner Einladung und bestimmt auch eine – sagen wir mal – angeschlagene Allgemeinverfassung ließen pünktlich Samstag nachmittag mein rechtes Auge anschwellen und Tränen des Eiters weinen. Nein, nicht schön! Nach einer kurzen Überlegung, alles abzublasen, weil irgendwie ja der Wurm drin zu sein schien, in diesem Tag, beließ ich doch alles beim Geplanten. Und dank der wenigen Gesunden unter den vielen Kranken, die kommen konnten und kamen an diesem Abend, wurde es noch ein wirklich schöner Geburtstag. Danke A. und K. und K. und A.!!! (Gemäß der Namensanfangsbuchstaben, die mit meinem zum Beispiel Kakaa bilden können, war es dann auch egal, dass über die lieben Kleinen geprochen wurde, die ebendieses Wort sehr gerne sagen.) Jetzt sitze ich zuhause bei Tee und Blumen, kuriere das Auge und andere Wehwehchen und freue mich, dass auch ein dickes Ende gut sein kann.

Krank zuhaus

Das neue Jahr ist ganz wunderbar gestartet, mit viel Gefühl für Ruhe und einen neuen Raum, der auf einmal ganz viel möglich sein lässt. Obwohl gleich wieder arbeiten und funktionieren anstand – irgendwie fühlte es sich anders an.

Nun hat nach einem tollen Yoga-Wochenende aber auch hier wieder die absolute Normalität von Ende 2010 los gelegt. Kind krank, Mann krank, ich halbkrank. Und ganz ausnahmsweise durfte die Tochter dann den Schrecken der Straße gucken. Die Eltern schwelgten dabei irgendwie in Erinnerungen und das Kind fand die Knetfiguren und die Hunde am lustigsten. Nun hoffe ich auf den neuen Raum, der sich 2011 ja aufgetan hat. Vielleicht ist da ja ganz viel Zaubertrank drin. Zum Gesund werden.

Eine Vire nach der anderen

Kein Vorankommen, der Husten hält auf. Es ist nun mal so: wenn man krank ist, ist man krank. Und wenn einen dann auch noch eine Vire nach der anderen jagd, gibt man sich geschlagen, schmeisst sich aufs Bett, trinkt Tee und hustet sich die Seele aus dem Leib. Na dann, gute Besserung. Vielleicht hilft’s ja.