Morgens früh um acht

Morgens früh um acht wird sonst meist Tee gemacht. Und manchmal oder für manche auch Kaffee. Wenn es aber so ein Sonntagmorgen ist, wie heute Morgen, dann wird erstmal gar nichts groß gemacht. Dann schleiche ich mich leise aus dem Bett, in dem der Mann (in Spe;) und das Kind noch schlafen, hole mir mein Strickzeug und schaffe ein bisschen was. Genieße die Ruhe, diese 20 Minuten für mich, die noch nicht mal durch die Stricknadeln durchbrochen wird, weil sie aus Holz sind. Und freue mich dann umso mehr über die kleinen Füße, die plötzlich zu mir unter meine Lieblingsstrickdecke von meiner Mama kriechen und die großen Füße, die da auch auf einmal neben mir stehen und zu einer warmen Stimme gehören, die mich fragt, ob ich einen Tee haben will. Ja, gerne. Oder einen Kaffee. Heute um halb neun.