Decke in Schneeweiß

wollkombi

Es entsteht eine Decke, Masche für Masche, eine Decke aus weichem Weiß. Weiß wie der Schnee, der gerade vom Himmel gefallen ist und die Welt erleuchtet. Schneeweiß. Bald wird ein Baby darin eingekuschelt sein, das für eine Freundin vom Himmel gefallen ist. Bald erleuchtet es die Welt, gewärmt und gehalten vom wolligen Schnee. In jeder Masche steckt Liebe – und die ist besonders warm.

Mit Mamas Hilfe

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Habe die Tage in der alten Heimat genutzt, mir von meiner Mama das Stricken auf dem Nadelspiel zeigen zu lassen. Gut, wenn man eine Mutter hat, die scheinbar alles kann, was Handarbeiten (und noch viel mehr) angeht. So hat sie mich süchtig wieder nach Berlin geschickt. Und da sitze ich nun, wann immer ich kann, um das Mützchen für eins der Oktoberbabys zu stricken. Und stricke auch all meine guten Gedanken an das neue Wesen mit hinein. Schön ist das. Und ich bin sehr gespannt, wie es dann aussehen wird. An der kleinen P.

Weihnachtswahnsinn – oder wie man Geschenke für sich findet

Es ist nicht zu fassen. Wenn ich mir etwas kaufen will, los gehe und suche, dann finde ich selten etwas, das mich wirklich glücklich macht. Den ewig leeren Geldbeutel nicht umsonst noch mehr beutelt. An dem ich mich freue und freue und freue. Solche Kaufbarkeiten laufen mir im Zufall zu. Wenn ich etwas anderes kaufen will. Statt des lang gebrauchten neuen Wintermantels finde ich eine Jeans, die traumhaft ist. Und die ich eigentlich nicht brauche. Oder statt eines neuen Bettbezugs ein traumhaftes Kissen, das ich eigentlich auch nicht brauche. Wintermantel und Bettbezug fehlen immer noch, aber die anderen Käufe habe ich mir gegönnt und sie erfreuen immer noch mein komisches Sparerkonsumherz. Ohne schlechtes Gewissen. Aber im Weihnachtswahnsinn Geschenke für die Lieben zu suchen – sowieso ein beklopptes Vorhaben, und dann noch etwas für sich zu finden, das wie für einen gemacht scheint, aber eben auch nicht billig ist. Das man sich wohl eigentlich besser wünschen sollte. Für das aber der nächste Geburtstag noch viel zu weit weg ist (und vielleicht gibt es das dann ja gar nicht mehr.) Dann fühlt es sich komisch an. Ein eigenes Geschenk zu Weihnachten? Oder einfach so? Drei Mal bin ich in der Bullenhitze des Kaufhauses nach anderen Erledigungen in die Ecke zu dem Regal gegangen, auf dem er lag. Wie für mich gemacht. Aber ich brauche ihn ja eigentlich nicht… Scheiß auf den Preis! habe ich mir da gedacht, beim vierten Betrachtungsbesuch, und habe zugeschlagen. Neben den – tatsächlich gefundenen – Geschenken für die Lieben habe ich nun also einen wunderschönen Kulturbeutel, aus dem perfekten Stoff und im perfekten Format. Und da sag noch einer, ich könnte nicht einkaufen.