Es gibt Eis, Baby

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Man nehme eine Autorin mit dem Auftrag, über selbstgemachtes Eis zu schreiben. Eine Autorin mit Hang zu Leckereien und persönlichen Herausforderungen. Man nehme einen Kindergeburtstag mit dem Motto „Harry Potter“ und die Frage nach dem Kuchen des Tages. Man nehme außerdem die wunderbare Linda Lomelino, einen gut sortierten Küchenartikel-Laden in Prenzlauer Berg und ein Tiefkühlfach, in das eine Menge rein passt. Heraus kommt dieser Artikel und diese Eistorte oben. Mit Zauberhut. Fanden die kleinen Hexen und Magier übrigens hübscher als lecker. Dafür freuten sich die Älteren. Blieb mehr für sie übrig. War nämlich köstlich.

Rezept und Buchvorstellung folgen!

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To me

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Happy Birthday to me! Sonne scheint, Sorgen sind für heute vergessen, S. hat sich frei genommen, Kaffee trinken, Essen gehen, schönstes Geschenk. Außerdem ein Ständchen vom kleinen Mädchen, ihre spontane Eingebung, mir ein Loom-Band aus zwei Bestehenden zu basteln, wunderbar eingepackt in ihr Spielzeug – das ist Geben. Und freut mein Herz so sehr. Genau wie die Zeilen meiner Eltern, voller Liebe. Seitdem ich Mama bin, lasse ich jedes Jahr auch die Meine hoch leben. So richtig. In Gedanken. Und in Worten. Schließlich hat sie Großes vollbracht, heute vor 39 Jahren. Leben geschenkt. Ein Baby geboren. Mich. Danke, Mama. (Und jetzt heule ich. Vor Freude und Glück. So ist das gerade. Heute.)

Oller Krimskrams

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Heute vor fünf Jahren wurde sie geboren. Und schon damals lehrte sie mich: Es geht auch anders. Nicht so, wie Du denkst. Oder gar willst. Ein eigener Kopf, von Anfang an. Liegt vielleicht auch an den roten Haaren, die ihr schon damals (damals, hach) wild von Ebendiesem abstanden. Sie überrascht mich immer wieder, fordert mich immer wieder neue und andere, zunächst oft als ungewollt empfundene Wege zu gehen. Es geht eben auch anders. Das ist erst mal schwer, aber dann meist ziemlich gut. Und dafür bin ich ihr so dankbar. Dankbar, dass sie so ist, dankbar, dass sie da ist, dankbar, dass sie ist, wie sie ist. So ein tolles Mädchen! Voller Liebe und Energie, Fantasie und Fragen. Voller Bilder und Zartheit, Wildheit und Wucht. Ach ja, und sie weiß natürlich ganz genau, was sie will (nämlich meistens genau das Andere, oft viel Einfachere, Feinere). Als sie heute morgen ihre Geschenke auspackte, war erst das dritte oder vierte so richtig nach ihrem derzeitigen Geschmack. „Oh, das habe ich mir so gewünscht! Und ich dachte schon, ich kriege nur ollen Krimskrams!“ Jetzt wird der übrigens auch bespielt, der olle Krimskrams. Manchmal geht es eben auch anders. Happy Birthday, mein Wundermädchen!

Oh Happy Day

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Heute ist ein besonderer Tag, ein schöner Tag, ein glücksvoller Tag. Heute vor drei Jahren ist unser kleines Mädchen geboren, unser Glücksmädchen, das uns zu Mama und Papa gemacht hat. Was für Gefühle! Was für Erinnerungen! Und was für ein Glück! Und neben dem Kuchen backen und Bolognese kochen und vielen Fühlen und Erinnern und Glücklich sein hat vor allem auch eines bei den Vorbereitungen Spaß gemacht: Pom Poms basteln. Toll ist sie geworden, die erste Girlande. Fand das kleine Geburtstagsmädchen auch. Zum Glück! So, und nu wird gefeiert!

90,40

So viel muss man meist bezahlen, wenn man das kleine Mädchen fragt, wie teuer denn etwas aus ihrem neuen Kaufladen ist. Oder 70,40. Das kleine Mädchen mag Zahlen und das kleine Mädchen ist nun auch nicht mehr ganz so klein. Wie schnell die Zeit vergeht! Was für ein ausgenudelter aber ach so wahrer Satz. Wir hatten ein wunderschönes Kinderfest mit großen Augen, Kerzen auspusten, viel Geld, Schokomündern, nassen Buxen, Kreischen und Lachen, ein paar Regentropfen, dem süßesten Katzentisch mit Spaghettigrenze und ganz viel Spielen. 90,40!

Ach, du dickes Auge

Das darf doch nicht wahr sein! Ausgerechnet an meinem Geburtstag kriege ich ein dickes Auge. Eine Fahrt durch den kalten Winterwind, ein bisschen Ärger über die vielen Absagen zu meiner Einladung und bestimmt auch eine – sagen wir mal – angeschlagene Allgemeinverfassung ließen pünktlich Samstag nachmittag mein rechtes Auge anschwellen und Tränen des Eiters weinen. Nein, nicht schön! Nach einer kurzen Überlegung, alles abzublasen, weil irgendwie ja der Wurm drin zu sein schien, in diesem Tag, beließ ich doch alles beim Geplanten. Und dank der wenigen Gesunden unter den vielen Kranken, die kommen konnten und kamen an diesem Abend, wurde es noch ein wirklich schöner Geburtstag. Danke A. und K. und K. und A.!!! (Gemäß der Namensanfangsbuchstaben, die mit meinem zum Beispiel Kakaa bilden können, war es dann auch egal, dass über die lieben Kleinen geprochen wurde, die ebendieses Wort sehr gerne sagen.) Jetzt sitze ich zuhause bei Tee und Blumen, kuriere das Auge und andere Wehwehchen und freue mich, dass auch ein dickes Ende gut sein kann.