Ein Fest für J. – und ein Vorhaben

j_vorbereitungenJ. oh J., was bist Du für ein tolles Partygirl, hast Deine Gäste mit einem „Alles-lacht“-Gesicht begrüßt, in der Kälte ausgeharrt, im Rampenlicht gestanden und den feierlichen Akt ohne mit der Wimper zu zucken mit großen Augen wahr genommen, hast gegessen und getrunken – Dir ganze Brotscheiben mit solcher Wonne zu eigen gemacht, als wäre es das feinste Essen auf der Welt -, hast mit den Beinen gewippt und dem Oberkörper getanzt. Hast ganz unauffällig ein Schläfchen hier und ein anderes da gemacht, hast nach dem Aufwachen wieder alle bezirzt, alle beglückt, so dass sich jeder darum riss, in Deiner Nähe zu sein. Mal ehrlich, mit sechs Monaten könnte das bei einer Taufe auch ganz anders sein. Aber das bist Du – eine tolle J.!

Noch ganz beseelt von einem schönen Fest für ein besonderes kleines Mädchen geht es jetzt  (- ich will nicht sagen natürlich verspätet, tue es aber ein wenig beschämt doch -) endlich an die Durchführung meines Vorhabens: Eine etwas abgewandelte Triangel-Patchworkdecke für mein frisch gewässertes Patenkind. Die Stoffe sind da, das Bild im Kopf auch, inspiriert von hier und hier und hoffentlich geholfen durch hier. Ich werde berichten.

 

Advertisements

All die guten Wünsche

All die guten Wünsche zum Fest kommen nicht nur an die Wand, sie gehen auch direkt ins Herz. Bringen Erinnerungen hoch und machen Weihnachten zu Weihnachten. Wie schön das ist, in den Gedanken der Anderen zu sein, und sie so auch noch mal in Gedanken zu haben. Was für eine Zeit, diese Zeit zwischen den Jahren. Da ist man fast geeicht auf Besinnung und Rückschau, auf Rührung und Dankbarkeit. Es steckt in uns drin, ganz tief verwurzelt, so fühlt es sich an. Vielleicht ein bisschen viel Melancholie und Empfindlichkeit mal wieder, aber es ist ja auch alles ein bisschen viel mehr als sonst. An Essen, Süßem, Genussmitteln der flüssigen Art, Besuch und Geschenken, wachen Stunden und Arbeit im Kopf. Ach, ich gehe jetzt einfach noch mal die Kerzen am  Tannenbaum anzünden, schieb mir einen Keks in den Mund und guck mir die schönen Karten an der Wand an. Schließlich ist diese besondere Zeit zwischen den Jahren bald schon wieder vorbei.

90,40

So viel muss man meist bezahlen, wenn man das kleine Mädchen fragt, wie teuer denn etwas aus ihrem neuen Kaufladen ist. Oder 70,40. Das kleine Mädchen mag Zahlen und das kleine Mädchen ist nun auch nicht mehr ganz so klein. Wie schnell die Zeit vergeht! Was für ein ausgenudelter aber ach so wahrer Satz. Wir hatten ein wunderschönes Kinderfest mit großen Augen, Kerzen auspusten, viel Geld, Schokomündern, nassen Buxen, Kreischen und Lachen, ein paar Regentropfen, dem süßesten Katzentisch mit Spaghettigrenze und ganz viel Spielen. 90,40!