Englische Hochzeit

Die Engländer haben einfach Stil! Ausgerüstet mit feinsten Stöffchen für Mann, Kind und mir (inklusive Fascinator natürlich) hatten wir uns im Hochzeitsmonat Mai auf nach England gemacht. Zu guten Freunden aus Kindheitstagen, die immer noch gute Freunde sind. Abgesehen davon, dass das so unglaublich schön ist, war auch die Hochzeit samt Feier mal wieder der Knaller. Wir waren nämlich schon vor drei Jahren auf einem noch etwas pompöseren Fest der älteren Schwester, einer meiner allerbesten Freundinnen überhaupt. Seit Kindheits- und vor allem Jugendtagen.

Nun hat sich also die mittlere Schwester getraut. Und wie herrlich das war. Mit einem Maori-Lied in der Kirche (eine Anspielung auf die neuseeländische Heimat des Bräutigams) fingen die Tränen an zu kullern, es ging weiter bei der Ringübergabe und den Lachern, weil sie seinen Ring nicht über den Finger kriegte, den englischen Regentropfen beim Gruppenfoto und dem Hinterherwinken der schicken Oldtimer, in denen das Brautpaar und dahinter die bridemaids saßen. In Anbetracht all der Hüte, Fascinatoren und sonstigem Haarschmuck, dem Oxford-Englisch-Akzent der Brautmutter und all den schicken Damen und Herren lag der Vergleich zu der großen englischen Hochzeit einen Monat zuvor nicht weit weg. Das hier war aber echt, das hier war nah.

It was oh so wonderful!

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Danach

Es wurde gegessen, getrunken, geredet, gelacht, geweint, getanzt, geküsst – geheiratet.

Es wurde sich wiedergesehen, sich angesehen, sich umgesehen,

sich in die Arme gefallen, sich unterhalten, sich amüsiert.

Es wurde wirklich königlich gefeiert.

Und dann war alles vorbei.

Nur eins bleibt. (So soll es sein).

Außer der schönen Erinnerung.