Umsonst

Daumen drücken war umsonst. Trotzdem danke an alle Mitdrücker. Und: Es kommt schon mal wieder was, wo man denkt: Jau, das ist es!

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Ein Bild von mir

Während die Tage nur so vorbei ziehen, angefüllt mit einem kleinen armen kranken Mädchen, Großelternbesuchsvorbereitungen, Haushalt, Geburtstagsplanungen, Großelternbesuch, Drehbuch-Kurs-Schnipseln und Arbeiten, habe ich das Gefühl sonst zu nicht viel zu kommen. (Das andere ist ja auch schon längst genug, eigentlich. Geht mir so auf, wenn ich abends kaputt im Bett liege.) Da bleiben leider ein paar wichtige Vorhaben liegen, so was wie Standesämter angucken, das Zwischenzeugnis aktualisieren, Weihnachtsgeschenke überlegen, organisieren und basteln und vor allem mal Bewerbungen schreiben. Denn da war ja auch immer noch der Plan, dem Leben mal wieder einen Schubs zu geben. Und genau dafür habe ich doch eine Sache noch geschafft, die mich sehr glücklich und zufrieden macht: neue Fotos. Die Berliner Fotografin Annette Koroll hat sich ein oder besser gesagt mehrere Bilder von mir gemacht. Und das war ganz wunderbar. Unangestrengt und entspannt. Achtung, Schubs! Ich komme!

Verkaufsstrategien

Ich bin denkbar schlecht im Verkaufen. Vor allem im „mich verkaufen“. Als Journalistin, Autorin, Schreiberin, alles. Bisher habe ich in meinem Leben viel, viel Glück gehabt und kam nicht so oft in die Gelegenheit, mich verkaufen zu müssen. Wenn ich es dann musste, also so ganz kurz davor, kam auf einmal ein Angebot einfach so daher. Hat jemand gefragt: willst Du nicht? Kannst Du mal? Und dann hatte es sich erledigt, das mit dem sich verkaufen müssen. So ein Glück. Jetzt befinde ich mich aber doch wieder an diesem Punkt in meinem Leben, an dem es so aussieht, als wäre es so weit. Ich muss mich verkaufen. Und so überlege ich mir schon mal, wer die Fotos von mir machen soll (bin da sehr eigen), was ich anziehen könnte, welche Schrift das Anschreiben hat. BEVOR ich mir klar darüber geworden bin, wo es hin gehen soll, mit mir. Denn ich gehöre ja zu einer Generation der Alleskönner, der Breitgefächerten, der „nicht Zielorientierten“ wie meine liebe Freundin und sehr geschätzte Kollegin S. letztens noch mal bemerkte (sie zählt sich übrigens auch dazu). Aber das ist eigentlich schon wieder ein ganz anderes Thema. Jedenfalls macht es mir mehr Spaß, meine Bewerbungsunterlagen zu aktualisieren, als mir zu überlegen, wo ich mich überhaupt bewerben soll. Aber das kommt dann ja zwangsläufig. Die besten Ideen dazu kommen eh dann, wenn man nicht damit rechnet. Oder der eine Anruf, der mich dann wieder davor bewahrt, mich verkaufen zu müssen. Aber auf den warte ich diesmal nicht!

Deshalb halte ich jetzt schon mal ein paar Ideen fest, im Kopf und hier zum Beispiel.