Einmal Snugata und zurück

Letzten Samstag war der letzte Samstag vor den Ferien. Vom Snugata-Store zumindest, einem wunderbaren Geschäft im Friedrichshain für ökologische Baby- und Kinderkleidung – und auch ein paar andere nette Nachhaltigkeiten. Und weil nicht so viel los war, und weil wir bald mit dem Online-Shop starten, und weil ich so gerne dort aushelfe, hier eine kleine Tour:

Made with love with the Roadmovies App

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Meine wunderbare Landhochzeit

Es ist schon etwas her, da habe ich einen längeren Artikel über unsere Hochzeit geschrieben. Und über all die Dinge, die ich dafür selbst gebastelt habe. Bebildert ist das Ganze für das neue Magazin „Aufs Land!“ natürlich mit den tollen Fotos von Sandra Hermannsen. Jetzt schaffe ich es endlich mal, einen kleinen filmischen Blick in dieses wirklich schön gewordene Heft zu werfen. Viel Spaß beim Mitblättern!

Für das Gefühl

kombi

Für das Gefühl und die Stimmung, so kommen sie zurück, an diesen Ort, an diesen Tag, an diesen Moment. Ein Bild. Hilft beim Verfassen eines Textes, der aus dem Herzen raus fließt. Das macht ihn umso bedeutender. Den Text. Der Tag hat schon Bedeutung genug, mehr geht nun wirklich nicht. Bald Näheres, ganz bald.

Großes Glück

Foto: Sandra Hermannsen

Wir flittern eigentlich gar nicht mehr. Aber schweben dennoch auf Wolke 7. Was für ein Glück, dieses Glück! Die Tage davor, die Tage selbst natürlich und jetzt die Tage danach. Ich hätte nie gedacht, dass Heiraten so glücklich macht! Auf diese, absolut unsere Weise zu heiraten, und vor allem, diesen großartigen Mann zu heiraten! Was für ein Glück! Mit diesen Gästen und diesen Helfern. Diesen Trauzeugen. Und diesen Eltern. Von Vorne bis Hinten war es eine perfekte Feier, aber auf angenehme Art, wie meine Trauzeugin E. so wunderbar formulierte. Und wir hatten wirklich mit allen großes Glück. Auch mit den supporting acts. Alle haben einen Oscar verdient! Angefangen von unserer Goldschmiedin Amely Späth von Julia und Amely, meiner Schneiderin La Petite Marie, über meinen Friseur, der um 8 Uhr bereit stand, recherchiert hatte, und mir dann dieses Wunder auf meinem Kopf quasi schenkte, über die Floristin von Blumen Creativ, die genau verstanden hatte, was ich wollte, und so was von wunderbar umsetzte, unseren tollen Pastor, unseren Caterer Hendrik Fenner von Geschmacksdealer, der zufällig als Pächter in unsere Traumlocation gezogen war, unsere Hochzeitstorten-Bäckerin von Projekt Puderzucker (das ist unsere Torte von ihr! Fehlt nur noch die Wimpelkette obendrauf), unsere liebe Freundin N., die die Kinder so phantasievoll betreut hat, unsere beiden feinen DJs und nicht zuletzt unsere unglaublich grandiose Fotografin Sandra Hermannsen! Was hatten und haben wir für ein großes Glück!!!!! Ach so, und dann natürlich nicht zu vergessen die Sonne, den Vollmond, die Schwäne auf der Havel und und und… Ich schwebe mal ein bisschen weiter.

Lampenfieber

Mir ist schlecht. Ich mag nichts essen. Habe tausend Schmetterlinge im Bauch. Und breche bei dem kleinsten Anlass in Tränen aus – Tränen der Freude aber auch Tränen der Traurigkeit. Mann, was bei so einer Hochzeit alles passiert. Da geht es ja nicht nur um die Hochzeit! Da geht es um alles. So eine Hochzeit löst nicht nur bei Braut und Bräutigam so Einiges aus. Dabei ist es doch nur eine Hochzeit. Nur eine Hochzeit. Sage ich meinem Lampenfieber, das sich heiß und süß und übel anfühlt gleichzeitig. Nicht mehr lang, und der Vorhang geht auf.

Johnny Cash „One

Mit großen Schritten

Mit großen Schritten geht es dem Herbst entgegen und der Hochzeit, die die unsere ist. Es ist nicht mehr lang, und es ist nicht mehr weit. Wir sind gespannt und aufgeregt und freuen uns.  Und vertreiben die unangenehmen Begleiterscheinungen der für mich fast schönsten Jahreszeit. Am Besten mit einem kleinen Spaziergang. Der stärkt die Immunabwehr und hilft beim Nachdenken. Über all das Große und Kleine, was da kommen mag. An unserem besonderen Tag.

Im Gepäck

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Es ist das erste Mal. Unvorstellbar. Das erste Mal irgendwo schlafen ohne L. Und sie ist drei. Ich freu mich. Meine kinderlose Nacht-Premiere wird ordentlich gefeiert. In meiner alten Heimat und Geburtsstadt, der Perle an der Elbe. Mit der ganzen Bagage, naja fast. Denn meine nächste Bagage kann leider nicht mit, aber Onkels und Tanten und Cousins und Cousinen und Großnichten und was weiß ich noch alles. Die sind da. Und feiern Hochzeit, wie toll. In meinem Gepäck schöne Kleidung, viele Gedanken, ein gutes Buch und ein kleines Kunststück aus Berlin. Für die Bräutigame. Und Aspirin. Könnte schließlich sein, dass ich die brauche, nach meinem ersten Mal.