Keine Ruhe

notizenManchmal hilft nur Schreiben. In das schöne Buch von meiner lieben Freundin E. Eine meiner besten Freundinnen, die mich gerade mit ihrem Besuch mitsamt den beiden Kindern und ein bisschen beglückt hat. Abgelenkt hat von den Sorgen und den Ängsten, die die kleine doofe Diagnose des kleinen Herrn M. mit sich gebracht haben. Da sieht man jeden Tag wieder was Neues und liest wieder was Neues und denkt wieder was Neues und macht sich solche Sorgen und hat die blödesten Ängste, wie es noch wird, wie wir das schaffen, wann es vorbei ist, ob es vorbei ist, wie es ihm dabei geht, wie es ihm dabei gehen wird, wenn er krank ist und bleibt und wir keine Lösung finden. Alles nicht so schlimm, sagt die innere Stimme auch immer mal wieder. Und: Es gibt viel, viel Schlimmeres. Ja, das stimmt. Aber dennoch sind sie da, die Sorgen und Ängste. Und eben die Diagnose, die aber ja auch wieder verschwinden kann. Kann – aber nicht muss. Soll – aber nicht sicher wird. Und so weiter und so fort. Keine Ruhe, fast nirgends. Nur in diesen Momenten der Besinnung und des Schreibens, in dieses schöne Buch von meiner schönen Freundin. Danke E., dass Ihr da ward. Und für Alles!