Wie es mich rührt

Sie liebt ihren Opa. Der nicht mehr so schnell kann und nicht mehr so viel und nicht mehr so lang. Das kleine Mädchen fordert ihn und bettelt ihn an und zwingt ihn zum Tanzen, Toben, Traumstunde gucken. Und er macht es mit, gibt all seine Kraft und all seine Liebe – ja, von der hat er viel – und ist danach vielleicht noch ein bisschen müder und kraftloser, aber auch sehr glücklich. Denn das kleine Mädchen liebt ihren Opa. Das merkt man nicht nur daran, wie sie ihn bestaunt, nach ihm fragt und mit ihm redet, sondern auch, wie sie ihn umarmt und ihn streichelt. Wie es mich rührt! Wie sie so da sitzt, zwischen der vorlesenden Oma und dem zuhörenden Opa, mit einer Hand auf Omas Arm und der anderen auf Opas Hand. Und ihn streichelt. Immerzu. Ganz zärtlich. Und ganz liebevoll. Wie es mich rührt….

Ein Gedanke zu “Wie es mich rührt

  1. maldrueberreden schreibt:

    Auch die Großeltern prägen die Kleinen. Gerade in unserer schnelllebigen Zeit. Da braucht man sie. Sie können viel erzählen. Sind oft nicht ganz so streng wie die Eltern. Wesen der Vergangenheit, die die Zukunft formen werden – positiv, wie negativ.

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