Achtung: ein Kinderpost. MAMA!

Es gibt niemanden, der so schön „Mama“ sagen kann. Mmmmmmmammmmma. Mit ganz langen Ms. Und so viel Liebe und Zärtlichkeit in der Aussprache. Mmmmammma. Ich genieße das gerade sehr, wenn dieses Mmmammma kommt. Am Besten noch mit großen Augen und einer Hand, die auf mich zeigt. Denn es war schon mal anders.

Vor einigen Monaten, ich denke, es war in der Elternzeit vom Papa, da hieß es nur: „Maammaaaa!“ wenn sie etwas wollte. Oder ihr etwas nicht passte. Ihren Vater guckte sie aber andächtig an, neigte den Kopf und sagte dann voller Inbrunst: „Paaaappaaa!“ Und noch mal „Paaaappaaa.“ „MAMAAAAA“ hingegen hatte nichts von dieser Anbetung, will ich fast schreiben. Nun gut, sie ist ein kleines Mädchen, habe ich mir da gedacht. Ich war eben auch mal ein kleines Mädchen.

Jetzt aber heisst es „Mmmmaammma“. Gültig für mich, in den Arm nehmen, trösten – und für Papa. Den nennt sie gerade nämlich auch ganz gerne mal so. Tja, mal wieder gelernt: man sollte nicht alles so persönlich nehmen. Mache ich nämlich gerne mal.

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