21. November 2009
Seit dem 1. November ist viel Aufregendes passiert. Mails von Freundinnen landen in meinem Posteingang, sie schreiben mir, was sie von „Emmas Laden“ halten, was ihnen daran gefällt und was nicht. Dann war ja letzte Woche die Lesung, die (für mich ganz persönlich) ein voller Erfolg war. Und Sara von Anais schickt mir ganz fleißig die Presserezensionen, die ich bald auch mal online stellen will. Bald. Nach und nach. Darunter sind ein paar wirklich schöne, wie die aus der Freundin oder auch die aus dem Kurier, der Morgenpost und der B.Z. (bis auf diese bekloppte Bildunterschrift, die nichts mit dem Buchinhalt zu tun hat…) Besonders nett war auch das Interview mit Margarita Kozakiewicz von Freshmilk.TV. Das ist hier zu sehen. Danke sehr den Journalist(inn)en. Und natürlich allen Lesern und Leserinnen!
Ps: Journalistin bin ich natürlich immer noch…
12. November 2009
Danke schön, liebe Freunde und Freundesfreunde, für Anwesenheit, gute Wünsche, Einführung, Anekdoten, Kopfnicken, Blumen, Schmunzler, Lacher, Vorbereitung, Presse, Bücherkauf, Bücherstand, Glückwünsche, Musik, Bestätigung, Karten und Applaus. Es war ein wundervoller und unvergesslicher Abend für mich – dank Euch. (Und natürlich meinem Liebsten, der das Baby gehütet hat.)
1. November 2009
Vorhang auf für Emmas Laden, das heute erscheint und überall im Buchhandel erhältlich ist.
5. Oktober 2009
Seit Mitte Juli – aber eigentlich auch schon einige Monate zuvor – hat sie mein Leben fest im Griff. Sie verkürzt mir die Nacht und regelt den Rhythmus, lehrt mich die Zeit und die Prioritäten – sogar eine neue Art von Liebe. Sie schenkt mir ein Lächeln, das herzlicher nicht sein kann, und fordert mich immer wieder heraus, ungeahnte Kräfte zu entwickeln. Sie ist das Kostbarste, das ich je hatte, und macht uns auf wunderbare Weise zu einer Familie – unsere Tochter.
Und sie ist auch der Grund, warum sich hier so wenig tut. Nur zur Erklärung.
Sonne im Herzen, Annika
4. Juli 2009
Mein erstes Buch „Emmas Laden“ erscheint im Herbst in der Reihe Anais bei Schwarzkopf & Schwarzkopf. Darin geht es nicht nur um die blühende Fantasie einer Wäscheladenbesitzerin aus Kreuzberg und ihre besonderen Kreationen, sondern auch um andere tolle Frauen, zwei oder drei tolle Männer, eine gute Portion Sehnsucht und guten (oder auch mal schlechten) Sex. Und so sieht es aus.
28. Mai 2009
Dieser Blog schläft. (Obwohl so spannende Dinge passieren wie Cover aussuchen für das Buch und Vorschau-Besprechung und haste nich gesehen. Aber ich habe mich gerade noch um anderes zu kümmern. Bis auf Weiteres.)
20. April 2009
Drei Wochen später. Aus den kleinen Blättchen und Knospen sind volle, pralle Blätter und manchmal sogar schon Blüten geworden. „Bist Du aber groß geworden!“, sagte ich heute morgen zu dem Baum vor meinem Badezimmerfenster. „Und Du auch!“, raunte ich dem Nachbarbaum zu, der den Blick zu den Nachbarn nun vollends versperrt. Sehr praktisch übrigens, wenn man in der Badewanne liegt, das Fenster offen hat und in die Bäume schauen kann, ohne von irgendwem gesehen zu werden.
Sechs Jahre später. Das wurde uns vieren gestern bewusst, als wir nachrechneten, wie lange wir uns in dieser Konstellation nicht mehr gesehen hatten. Vier Frauen, die mal vier Mädchen waren und zusammen studierten, ganz am Anfang in Berlin. Und in eine riesige Wohnung in Prenzlauer Berg zogen, wo die letzten beiden von uns erst acht Jahre (!) später wieder auszogen. Es war eine lange Zeit, und es war eine wichtige Zeit. Eine schöne und eine schmerzhafte Zeit. Wie alles. „Seid Ihr aber groß geworden“, habe ich dann gestern auch gedacht, als ich mir da diese drei auf meinem Balkon angesehen habe, und mein Herz wurde ganz warm, vor Zuneigung oder Familiengefühl oder keine Ahnung was, wahrscheinlich einfach, weil sie alle so tolle Frauen sind. Schon immer waren, aber noch mehr wurden. Sehr, sehr schön war das. Danke I., J. und K.!
1. April 2009
Ich bin ein Stadtkind. Geboren in Hamburg, aufgewachsen im Pott (und dann auch noch Gelsenkirchen-Buer!) und Leverkusen am Rhein, habe ich die meisten Jahre meines Lebens in Berlin und eines davon in Paris gelebt. Das ist alles Stadt. Straßen, Schornsteine, Fabriken. Zum Glück hatten meine Eltern immer einen begrünten Balkon oder eine Terrasse mit Garten – so konnte ich als Kind wenigstens manchmal Lisa aus Bullerbü sein. Außerdem liebten sie den Wald und so mussten wir Kinder immer wandern gehen, regelmäßig ging es raus aus der Stadt. Dann lief ich einige Meter hinter den anderen her und sprach mit den Tieren und Wesen des Waldes. Elfen, Zwerge, Hasen und Rehe begleiteten mich, die Königin des Waldes, auf ihren Spaziergängen. Ich mimte das geborene Landkind!
Genährt habe ich es während des Urlaubs, den wir jeden Sommer in dem gleichen kleinen Dorf in der Bretagne verbrachten, direkt am Meer gelegen, wo ich jeden Menschen und jeden Hund kannte. Außerdem im Frühling, Herbst und Winter, wenn es auch aus der Stadt raus ging, weil Ferien waren. Und jetzt ist es immer noch da, steckt da in mir, steckt im Stadtkind, wenn es sich ungemein über das Knospen und Keimen ums neu bezogene Haus in der Stadt freut, aus Wohn- und Küchenfenster, Schlafzimmerfenster und sogar Badezimmerfenster schaut und sich an den sprießenden Bäumen und Sträuchern ergötzt. Jeden Tag ist da ein wenig mehr Grün, ein wenig mehr Leben, ein wenig mehr Natur. Was für ein Fest für das Landkind im Stadtkind!

24. März 2009
Was habe ich da geschrieben? Der Frühling kommt? Na, von wegen! Es regnet und schneit und hagelt und stürmt da draußen in einer Tour, dass man sich nach einem prasselndem Kaminfeuer und heißer Schokolade sehnt. Und ist das Frühling? Nein! Frühling ist hell und luftig und klar, dass es einem nach dem ersten Eis oder frischer Apfelschorle gelüstet. Oh weh, da habe ich mich wohl echt zu früh gefreut.
Zu dem Wetterbäh kommt das Tagesbäh. Was ist das für ein Dienstag heute? Schleppend und müde, ein Tag, an dem ich einen wichtigen Termin verpasse, weil ich meine eigene Schrift im Kalender nicht lesen kann und aus 12:15 Uhr 12:45 Uhr wird. Sehr ärgerlich. Und sehr unangenehm. Hoffentlich wird das Freitag besser, aber den neuen Termin, den kann ich wirklich lesen! Den habe ich ganz deutlich geschrieben, und nicht wie mit links im heutigen Kalenderblatt.
Für mich steht fest: Dienstag ist der neue Montag (den Nicki ganz besonders schrecklich findet)!